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Lesenwert (finde ich)

Killerspiele

In der Schule wurde uns gelehrt, wir leben in einer Demokratie mit Meinungs und Pressefreiheit. Doch habt ihr einmal darüber nachgedacht, das alles was wir wissen oder glauben zu wissen, aus den Medien stammt? Welche Macht hätte jemand, der genug Einfluss besitzt, die Informationen zu kontrollieren und zu manipulieren, die uns jeden Tag über den Äther ins Haus geschickt werden? Wer sagt uns, dass das, was wir für die Wahrheit halten, dieser auch tatsächlich entspricht. Wir sind es gewohnt, all das, was andere uns glauben machen wollen, kritiklos zu glauben, solange es einen offiziellen Eindruck macht. Wissen wir, wer welche Informationen zu welchem Zweck verbreitet? Die einfache Antwort ist: Nein.
Es mag eine Tragödie gewesen sein, sowohl Emsdetten als auch Erfurt. Killerspiele sind daran schuld, es war zu hören in alle Nachrichten und eine bekannte Boulevardzeitung schmückte sich mit riesengroßen Schlagzeilen. Einfache Kost für ein offensichtlich einfaches Volk. Das der Amokläufer einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, war das letzte was an Wahrheit noch von offizieller Seite zu hären war. Ein einfache Sache, die einen verrückten Beschrieb, der nur hass empfand, geschürt durch Killerspiele. Die einfache Gleichung : Keine Killerspiele, Keine Amokläufer. Doch das Internet ist glücklich weise nicht so einfach zu manipulieren, wie es manche Politiker gerne hätten. Aus irgendeiner undichten Stelle drang der Originalbrief an die Öffentlichkeit und wer diesen einmal gelesen hat, glaubt nie mehr in seinem Leben ein Wort welches aus den Medien zu einem dringt. Dieser Brief beschrieb genau die Mängel in unserer Gesellschaft, die der Staat nicht hören will. Eine immer schneller voranschreitende Spaltung der Gesellschaft in Ausnutzende und Ausgenutzte mit einer Regierung, die offensichtlich ein Interesse daran hat, einen Schein zu wahren, der schon lange nicht mehr existiert. Aber wer regiert diesen Staat? Sind es die Leute, die wir wählen oder wählen wir Marionetten, die von ganz anderer Stelle gesteuert werden?
Doch die breite Masse „Bildet“ sich im wahrsten Sinne des Wortes Ihre Meinung, oder sollte man nicht eher sagen, bekommt ihre Meinung gebildet. Ist euch schon einmal aufgefallen, wie oft sich selbst die Leute, die in derselben Partei Regierungsverantwortung übernommen haben, wiedersprechen? Ihr glaubt das nicht? Beispiele gibt es genug.. Da kommt Minister Karl herbei, und erzählt uns folgendes:
„Der Arbeitnehmer von heute muss mobil sein und eine hohe Reisebereitschaft an den Tag legen. Ein täglicher Weg von bis zu zwei Stunden ist zumutbar“. Fein, wenn man selbst mit Hubschrauber und Privatflugzeug ausgestattet ist. Arbeitnehmer A wohnt als in Niedertannenzapfenhausen. Bis zu seiner Arbeit in Großtannenzapfenhausen sind es 50 Kilometer, er hat weder ein Flugzeug noch einen Hubschrauber. Der nächste Bahnhof ist 25 Kilometer weit weg, ein Bus fährt 2 x am Tag, vielleicht auch öfter, aber bestimmt nicht zu den Zeiten, wo man ihn braucht. Kurz gesagt, Herr A braucht sein Auto, um den Anforderungen und Wünschen des Ministers Karl zu entsprechen.
Das Geld was Herr A dort verdient reicht gerade einmal aus, die Kosten für die Fahrt zur Arbeit zu begleichen, den Rest bezieht er von der Agentur für Arbeit im Rahmen einer Aufstockung seines Gehalts. „Wir stehen im Wettbewerb“ hat man ihm gesagt, und das Argument, von seinem Entgelt nicht leben zu können wurde mit den Worten „An Ihrem Job haben noch 20 andere Hartz 4 Empfänger Interesse, wenn es ihnen nicht reicht, suchen sie sich doch was anderes“ abgeschmettert. Von der letzten Tarifrunde hat Herr A gelesen, gebracht hat es ihm allerdings wenig. Seinem Arbeitgeber geht der Tarifvertrag am Arsch vorbei und wer es wagen sollte, an das Wort Betriebsrat zu denken, weiß hoffentlich die Adresse der Arbeitsagentur auswendig. Dort kann er sich nämlich dann um einen neune Job bemühen.
Wenn der Tag vorbei ist, fährt Herr A nach Hause, winkt dabei noch seinem Chef zu, der gerade in seinem neuen Luxusauto mit Herrn Minister Karl zum Golfspielen fährt.
Zu Hause angekommen ist Minister Schorsch im Fernsehen zu sehen. Dort referiert er gerade darüber, mit welchen neuen Steuern man den Bürger dazu bewegen könne, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Oder zumindest sich ein neues Auto zu kaufen, das zwar teuer aber Umweltverträglicher sei.
Herr A denkt kurz an Minister Karl, lacht leise und beschließt sich doch eher um seinen Sohn zu kümmern. Der sitzt in seinem Zimmer und spielt ein gefährliches Killerspiel. In der Schule wurde er gemobbt, von seinen Mitschülern ausgegrenzt und seine Lehrer halten ihn für verhaltensgestört. Im Grunde hat er nur ein Problem. Das neuste Handy, die neusten Klamotten sind leider von dem Einkommen seines Vaters nicht finanzierbar (Man steht im Wettbewerb). Er ist halt keiner von Ihnen, ein asozialer, dem man am besten keine Beachtung schenkt, und den man treten kann, während er noch am Boden liegt. Herr A hat Angst, Angst davor, dass er sich rächen wird. Irgendwann einmal, wenn er die Demütigung nicht mehr Ertragen kann. Vielleicht sind „Killerspiele“ bis dahin bereits verboten, dann wenn er sich eine Waffe besorgt und einmal im Leben 15 Minuten Ruhm genießt. Herr A fragt sich, wem wird man die Schuld geben? Wenn nicht den Killerspielen, wem dann? Sie werden etwas finden, es wird sicherlich nichts mit der Ursache zu tun haben, aber sie werden etwas finden, und wenn es Herr A selber ist, der nicht bemerkt hat, wie sehr sich sein Sohn zurückgezogen hat und der nicht verhindert hat, das er gefährliche Killerspiele gespielt hat.
Und eines Tages wird aus Angst Wahrheit. Die Tageszeitung hat eine Schlagzeile, die Politik neue Munition, um nach dem Verbot von Killerspielen zu rufen. Die „gebildete“ Masse demonstriert gegen irgendetwas und die Polizei war vor kurzem da, um den Computer seines Sohnes zu beschlagnahmen. Sein Sohn hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, auf seinem Schreibtisch und im Internet. Alle Zeitungen haben ihn „leicht gekürzt“ abgedruckt, doch Herr A konnte es nicht verstehen. Er las die Zeilen, doch es waren die Worte eines offensichtlich geisteskranken. Genau wie der letzte dieser Briefe, damals, vor einigen Jahren, zu der Zeit, wo er noch an das geglaubt hatte, was in der Zeitung stand. Nicht das was sein Sohn geschrieben hatte, nicht den, der Herr A in der Hand hielt.. Sondern nur noch Reste, die keinen Sinn mehr ergaben, oder eher, seinen Sohn zu dem machte, was die Öffentlichkeit hören sollte: Einen Irren, der durch seine Killerspiele noch Irrer geworden war.
Herr A las die letzten Zeilen, die nicht in der Zeitung standen. Es war ein Wunsch, der Wunsch seines Sohnes. Es sollte der letzte Wunsch sein, den er äußerte.
… Ich weis, ich werde sterben. Ihr habt mich ignoriert, mich gedemütigt und geschlagen. Ich war nie einer von euch, ihr wart immer besser als ich. Doch jetzt werdet ihr genauso tot sein wie ich. Euer letztes Hemd wird keine Taschen haben. Wenn ihr etwas Gutes tun wollte, denn beerdigt mich in Ehre, die Ehre die ich im Leben nie erhalten habe. Und wenn ihr eine Grabinschrift sucht, dann wünsche ich mir folgendes:

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
12.7.07 16:15


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De Kall

Heute, nach langer Zeit, will ich euch eine Geschichte erzählen, die natürlich frei erfunden ist und mit lebenden oder , naja , eigentlich nur mit lebenden keinerlei Ähnlichkeit haben. Falls doch ist das natürlich ein reiner Zufall und natürlich nicht beabsichtigt.
Aber Fangen wir mal von vorne an. Da wäre erst einmal der Karl. Karl ist Versicherungsvertreter, oder zumindest hält er sich dafür. Genau weis das keiner, aber er verdient sicherlich Millionen damit. Ob es sich dabei allerdings um Euro handelt oder vielleicht doch um Weltwährungen wie Rubel oder Afrikanische King Kong Dollar mir Bildern lieber, netter Diktatoren, sei einmal dahin gestellt. Doch Karl hat ein Problem: Zur Perfektionierung seines hochheiligen Ansehens in seinem Freundeskreis muss die passende Frau an seine Seite. Und das bevor das genau diejenigen geschafft haben, denen man hinter vorgehaltener Hand sowieso jegliche Chancen beim weiblichen Geschlecht abspricht. Überhaupt ist jede Frau, die sich in seine „Dunst Kreis“ begibt, erst einmal sein Eigentum. Und Dunst Kreis ist hier wörtlich zu nehmen, aber dazu kommen wir später. Sollte sich das Weibchen einmal wirklich nicht für ihn interessieren, was, nun ja, meistens der Fall ist, war Polen selbstverständlich noch lange nicht verloren. Es galt natürlich immer noch, den Status Quo aufrecht zu erhalten, der da hieß „Hab ich keine braucht der auch keine“, um dann durch geschickte Märchen genau die jenigen in den Dreck zu ziehen, die sich anmaßten, ebenfalls Interesse an der alten schlampe von Weib zu zeigen, die ihn ja nicht haben wollte. Und überhaupt, der Karl war schon mit jeder im Bett. Punkt. Und wenn irgendeins dieser Weiber auf die dumme Idee kommen sollte, sich darüber aufzuregen, wenn er bei seinen Freunden ein bisschen Werbung für seine und , naja, auch Ihre Qualitäten im Bett macht, ist das lediglich Neid auf seine unschlagbare Ausstrahlung. Naja, und wenn das auch nicht hilft.. Wer sagt denn das s Freunde die Wahrheit sagen. Freunde habe es grundsätzlich zu tolerieren, wenn man sie belügt. Und das gilt auch für die eigene Freundin. Dafür scheut man auch grundsätzlich nicht davor zurück, andere als Lügner darzustellen. Denke immer daran, der eigene Vorteil ist immer eine Lüge wert. Der Kanzler tut es, also tuts der Karl auch. Im Unterschied zum Kanzler, dem ja in der Tat noch Leute geglaubt haben, es das beim Karl nicht immer so. Aber egal, neue Lügen, neues Glück.
Und weil der Karl ja Millionen Rubel verdient, die hiesigen Angebote aber leider alle mit Euro bezahlt werden wollen, ist der Notstand unausweichlich. Weiße Flecken an der Wand, die noch nicht von DVD s bedeckt sind, eine marodierende Ex Freundin, die, man glaubt es kaum, ausgeliehenes Geld auch noch zurück haben will und Banken, die sich , naja, das gleiche wie schon erwähnte Ex zum Ziel gesetzt haben, machen unserem Karl das Leben schwer. Da waren einmal Zeiten, wo Karl all das hatte , was er sonst niemand anderem gönnte. Ein Haus mit allem was man als Inventar haben sollte. Zu erwähnen währen da 20 Kubikmeter DVD, 40 Kubikmeter CD´s und ein Sparschwein, wo man nichts hineinwerfen aber trotzdem fleißig Geld entnehmen konnte. Außerdem hatte Karl das einzige Exemplar weit und breit, was nicht nur Freiwillige Geld ausspuckte, dafür jeden Tag Arbeiten ging, freiwillig in Karls Bett sprang (sogar wenn Karl drin lag) und das Haus aufräumte sonder darüber hinaus sich noch hervorragend zum Angeben eignete. Kurz gesagt, ein süßes, in der Regel liebes Sparschweinchen, das, entsprechend gehegt und gepflegt, auch sicherlich ein solches geblieben wäre. Und wer kann schon von sich behaupten, mit einem Sparschwein zusammen zu sein. Nun, was hatte der Karl sonst noch. Genau, ein Auto. Aber keins, was er sich leisten konnte, nein, es musste ein ca 25 Kilo Euro teurer BMW sein. Doch wie dieses Teil bezahlen? Rubel fielen aus, und die Bank war noch damit beschäftigt, die übrigen Schulden zu addieren. Da dazu die Kapazität von mehreren Großrechnern erforderlich war, war Polen in not. Aber noch nicht verloren. Zapfen wir das Sparschwein an, den die können in der Regel mit Geld umgehen und brauchen sich nicht vor Russisch Inkasso zu fürchten. Und nun war Karl am Ziel, mit Haus, einer Freundin (die die Funktion Sparschwein gleich mit übernahm) und proleten Auto aus Bayern.
Doch dann kam das Verderben, böse Lügner sprangen überall aus Ihren Löchern und verbreiteten Lügen über Karl. Lügner haben sie ihn genannt, Feigling und Angeber. Doch Karl ist selbstverständlich über all diese Behauptungen erhaben. Und überhaupt, was heist hier Lügner. Die Wahrheit legt der Karl selber fest, und wenn irgendwelche Frauen, die nur sauer darüber sind, den Karl nicht bekommen zu haben, glauben, er hätte irgendwas im Bezug auf seine Freundin gesagt, kann das nur gelogen sein. Und allen andern, die das einfach nur gehört haben wollen, wird sowieso niemand Glauben schenken.
Doch es kam anders, die Apokalypse senkte sich über Karls kleine eigene Welt, die ,von Lügen gesponnen Fäden, zusammengehalten wurde. Mit jeder Lüge, die enttarnt wurde , löste sich eine dieser Fäden auf. Und aus dem lieben Sparschwein wurde das, was aus allen Sparschweinen wird, wenn man nicht vernünftig damit umgeht: Ein Apokalyptischer Reiter, der zusammen mit weiteren Reitern auszog, Karl die Hölle heiß zumachen. Und schnell merkte Karl: Die Hölle ist nichts im vergleich zu den Reitern aus Mittelhessen. Vor allem, wenn man, wie Karl, Freund und Feind nicht unterscheiden kann. Mit der marodierenden Ex (früher AKA Sparschwein, jetzt AKA Apokalyptischer Reiter) fertig zu werden, ist ja schon schwer. Dumm für Karl das sich ein marodierender Cousin (AKA der rote Lord), ein Bekannter dieses marodierenden Cousins (AKA The Tank) und eine Wohngenossin der ehemaligen Freundin der Horde angeschlossen hat. Wir addieren .. Ex, der Lord,der Tank und WG Genossin … das sind auf einmal vier Probleme, mit denen Karl sich konfrontiert sieht. Und wenn man bedenkt, das mindestens 90% der „besten“ Freunde unseres Karls davon gar nichts wissen, sind die 7 Apos schnell zusammen. Kurz gesagt, Karl hat große Probleme, keine Freundin und das Haus wollte die Bank dummerweise auch zurück. Ach genau, den BMW haben sie bei der Gelegenheit dann auch gleich mitgenommen. Der Meister der Chaos, und das ist wörtlich genommen, verschwand in der Bedeutungslosigkeit. Und nicht ist schlimmer für einen Notorischen Angeber, wie Bedeutungslosigkeit. Und die Welt, die schlimme, die ihm die Reiter schickte, singt leise die Hymne der Horde:
(Tanja = Karls marodierende Ex)
Ich schätze die Mühe die du dir machst,
um mich zu bekämpfen,
auch wenn du es nicht schaffst,
es ist leider zu spät,
du wirst mich nicht los
Vergeblich deine Mühe,
ich bin schon zu groß

Refrain:

Doch ich bin wirklich gespannt,
was du noch inszenierst,
welche Lügen du erfindest,
wie du noch manipulierst,
Meister der Lügen,
du verkanntes Genie,
Merk dir eins ,merk dir eins
Ne Tanja, Ne Tanja fügt sich nie !

Du hast dich überschätzt,
dich und deine Macht,
Jetzt bin ich, ich der über dich lacht,
ich bin sonst nicht so gehässig,
doch ich muss mir gestehen,
es ist ein geiles Gefühl,
dich am Boden zu sehn



Refrain:

Doch ich bin wirklich gespannt,
was du noch inszenierst,
welche Lügen du erfindest,
wie du noch manipulierst,
Meister der Lügen,
du verkanntes Genie,
Merk dir eins ,merk dir eins
Ich bin die Tanja, und die fügt sich nie


Ich bin wirklich gespannt,
was du noch inszenierst,
welche Lügen du erfindest,
wie du noch manipulierst,
Meister der Lügen,
du verkanntes Genie,
Merk dir eins ,merk dir eins
Ich bin die Tanja, und die fügt sich nie.
4.6.07 15:33


Nightfall in Mittelhessen

Weil viele immer gefragt haben, hier die ersten vier kapitel...

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1. – Gestern, Heute

Am Abend des achtzehnten Septembers stand ein junger Mann alleine vor einer Wohnung in Andenfurth. Leute liefen vorbei, grüßten ihn freundlich doch der Mann bewegte sich nicht. Den meisten von ihnen war das egal, sie kannten ihn und das musste reichen. Nie verlies er das Haus und wenn er es doch einmal tat, dann nur um mit Auswärtigen davon zu fahren. Das waren komische Leute, die noch viel komischere Kleidungen trugen und grausame Musik hörten. Aber auch das war den meisten Egal, soll er doch machen was er will und ein anständiges Mädel würde ihn ohnehin früher oder später auf den rechten Pfad zurückbringen.
So einfach war die Welt, für alle hier, nur nicht für Bernd. Er litt unter der Einsamkeit, die ihn jeden Tag verfolgte und nur all denjenigen Glück zu bringen schien, die es sowieso schon hatten. Für Bernd blieb nicht übrig außer Essen, sich Unattraktiv zu finden und deshalb noch mehr zu Essen. Die Hoffnung, eine Freundin zu finden, hatte er schon lange zu Grabe getragen. Spätestens seit Ende seiner Schulzeit war der Traum ausgeträumt, seine große Liebe ein billiger Computerausdruck irgendwelcher PinUp Girls aus dem Internet. Das real existierende weibliche Geschlecht gab sich lieber mit den tollen Fitnessstudio Kerlen ab anstelle mit Leuten wie ihm, ganz egal wie bekloppt sie waren. Bernd hatte es ganz einfach satt, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. „Auf jedes Töpfchen passt ein Deckelchen“, die Worte seiner Eltern hatte er zwar noch in den Ohren doch die Töpfchen mussten wohl im krassen Missverhältnis zu den Deckelchen stehen. Vielleicht war er auch gar kein Topf, sondern eine Bratpfanne, zu der es keinen Deckel gab.
Villeicht war es auch besser so, zumindest blieb ihm Schicksal erspart, welches seinen Kumpel Fred ereilt hatte. Früher, als Bernd Frauen noch für Wesen hielt, bei deren "Konstruktion" wohl etwas vergessen worden war, hatte er einen alten Mann getroffen. Das war auf den Schulweg gewesen, nicht weit von hier unten bei den Kaugummiautomaten, die in einer Nische an der alten Scheune montiert waren. Immer wenn er daran vorbeikam, warf Bernd einen Groschen in einen der dünnen Schlitze, dreht einen runden Knopf direkt darunter und mit was Glück fand er einige bunter Kaugummis in einem Schacht am unteren Ende. Eines Tages stand er da, hielt eine Stapel Zeitschriften vor sich, auf denen das Ende der Welt mit den Worten "Sie ist geboren" verkündet wurde. Bernd lief daran vorbei denn sein Vater hatte ihn gewarnt, Fremden aus dem Weg zu gehen. Aber hatte er ihn nicht auch vor den Kaugummis aus dem Automaten gewarnt? Von Autoabgasen hatte er geredet, die jeden Tag darauf niedergingen und Krankheiten aulösten, von denen man heute noch garnichts wußte. Warum das eine ignorieren und das andere nicht ? Und so begann er dem alten zuzuhören, beobachtete, wie sein langer weisser Bart hin und her wippte während er veruschte, den Weltuntergang möglichst Farbenprächtig darzustellen. Vieles von dem, was der Bärtige ihm erzählte, verstand Bernd damals noch nicht. "Auf dich habe ich gewartet, kleiner Mann. Ich wußte das du kommst, ich habe es gesehen so wie ich das Ende gesehen habe. Die Periode des Friedens endet, das letzte Gefecht ist nahe. Das letzte, endgültige, der Krieg um die Neun. Nimm das hier, und erinnere dich wenn die Zeit gekommen ist". Aus seiner Tasche hatte der Mann eine kleine, matte Kugel gezogen und Bernd in die Hand gedrückt. Seit dem war es sein Schatz gewesen, den er hütete wie seinen Augapfel, auch wenn die matte Kugel sicherlich keinerlei Wert besaß. Das war am vierzehnten Mai 1978 gewesen.
Später hatte er mit seinem Vater drüber geredet. Der pleute ihm nochmals ein, in Zukunft von solchen Aposteln die Finger zu lassen und ausserdem würde er dafür sorgen, dass dieser Kerl nie wieder seinen Sohn belästigt. Doch so sehr er sich auch bemühte, den Fremden ausfindig zu machen, weder Polizei noch Nachbarn konnten sich daran erinnern, jemals einen solchen Mann gesehen zu haben. Niemand hatte ihn wahrgenommen, nicht einmal die jenigen, die die Stelle an diesem Tag passiert hatten. Niemand, nur Bernd, und eine kleine Kugel erinnerte ihn jeden Tag daran, das es kein Traum gewesen war.
Und heute war Fred verliebt, genauso verliebt wir unglücklich war. Viel hatte er von seiner großen Liebe Nicole erzählt, doch Bernd konnte nicht verstehen, warum sein Freund blind für die Tatsache war, dass seine Chancen irgendwo bei Null umher dümpelten. Fred war ein anderer geworden, seit Nicole seinen Weg gekreuzt hatten doch noch jemand hatte seine Gelgenheit genutzt, dass eigene Image in den Dreck zu ziehen. Sein Cousin Torsten lästerte den ganzen Tag über Fred und seine neue Flamme, egal ob man es hören wollte oder nicht. Keinen Gelegenheit ließ er aus, klar zustellen, das er seine Freundin Verena stets im Griff hatte. Im Gegensatz zu Bernd oder Fred, die sowieso nie eine abbekomme würden, schlugen bei Torsten die Herzen der Frauen höher. Und in der Tat, immer wenn man ihn sah hatte er eine neue Eroberung an seiner Seite. Seltsamerweise verschwanden diese aber nach kurzer Zeit spurlos und selbstverständlich war Torsten nie schuld daran. Er war sowieso nie schuld an irgendetwas, ganz egal was es war. Das waren immer nur die anderen, die ihm keine Freundin gönnten und bloß neidisch auf ihn waren. In seiner kleinen, eigenen Welt gab es nur die Fehler anderer, niemals seine eigenen. Fred und Bernd hatten sich mit der Zeit an diese Art gewöhnt, es regte sie auf, doch anmerken ließen sie es sich nur ab und zu.
Bernd saß auf seinem Bett in seinem Zimmer, hatte die Beine weit ausgestreckt und betrachtete die kleine Kugel, die er seit seiner seltsamen Begegnung mit dem Fremden hütete wie seinen Augapfel. „Seltsam“ dachte er, als er den kleinen Gegenstand vor seinen Augen drehte und wendete, vergeblich auf der suche nach irgend einer Art von Beschädigung oder einem anderen Makel. Seit nunmehr 23 Jahren besaß er die kleine Kugel, doch weder Kratzer noch Korrosion waren darauf zu erkennen. Matt und silbrig glänzte die Oberfläche, genauso wie vor 23 Jahren und Bernd war überzeugt, dass sie weitere 23 Jahre später genauso aussehen würde.
„Schrott“ dachte Bernd, warf die Kugel achtlos neben die kleine Kommode und wandte sich wieder dem nichts tun zu. Die Sonne warf ihr Licht durch ein kleines Fenster direkt über ihm und erwärmte seinen Körper auf eine wonnig seichte Art und weise. Bernd lies sich zurück auf das Bett fallen, schloss die Augen und dachte über all die Dinge nach, die in den vergangen Wochen geschehen waren. Irgendetwas würde geschehen. Bernd wusste nicht was es war, er wusste nicht warum und genauso wenig wann. Doch etwas hatte sich verändert, dessen war er sich sicher und wieder dachte er an den Mann, der ihm vor dreiundzwanzig Jahren begegnet war. Er sah ihn vor sich, weißes langes Haar, das schlaff über seine Schultern hing und fast nahtlos in einen wüst zersausten, dunklen voll Bart überging. Sein hagerer Körper war ausgemergelt, wie nach einer langen Hungersnot und nur mit zerfetzten Lumpen umgeben. Bernd versuchte noch weitere Details zu erhaschen, doch dann verschwand das Bild wieder. Bernd schlug die Augen auf. Noch immer lag er auf seinem Bett, doch die Sonne war verschwunden und dem fahlen Licht des Mondes gewichen. Der Alte Mann war verschwunden, ein Traum, dessen war sich Bernd sicher. Er musste eingeschlafen sein, nicht ungewöhnliches und erst recht keine Grund, sich darüber Gedanken zu machen. Heute würde nichts mehr passieren und am besten würde er da weiter machen, wo er angefangen hatte. Bevor er zur Tat schritt schloss er den Vorhang, zog Hose und T-Shirt aus, die er achtlos vor sein Bett warf. Er tat dies immer so, obwohl das laut seiner Eltern eine der größten Unarten war, die er an sich hatte. Ein letzter Blick auf den kleinen Wecker neben sich zeigte ihm, dass es mittlerweile ein Uhr war. Bernd hatte eine integrierte Lampe mit einem Druck auf einen großen, auch in der Dunkelheit leicht zu findenden Gummiknopf aktiviert und konnte Datum und Uhrzeit Atomgenau ablesen. Neben dem Datum war ein kleiner stilisierter Fisch abgebildet. „Astrologie im Zeichen der Digitaltechnik“ dachte Bernd, der davon eben noch soviel wusste wie das der fünfte März, der mittlerweile Angebrochen war, wohl zu diesem Sternzeichen gehörte.
Er beschloss, diesem Gedanken nicht weiter zu verfolgen und endlich weiterzuschlafen, so wie er es seit einer halben Stunde vorgehabt hatte. Der Schlaf kam schnell und noch lange nachdem die Sonne über dem Horizont aufgetaucht war, schlummerte Bernd friedlich in seinem Bett.

2 – 23 Jahre später

Bernd schrak auf. Schweiß rann von seiner Stirn, dicke Tropfen die einen salzigen Geschmack hinterließen als sie seine Lippen trafen. Er musste geträumt haben, im Zimmer war es angenehm kühl und auch sonst gab es keine andere Erklärung dafür. Irgendetwas, Bernd hatte keine Ahnung was, musste ihn erschreckt haben. Er stand auf, schaltete den kleine Lampe neben seinem Bett ein und betrachtete kritisch die Uhr. Es war kurz nach ein Uhr Morgens, der kleine Fisch war einem gehörnten Stierkopf gewichen genauso wie das Datum auf den vierzehnten Mai fortgeschritten war. Bernd fiel der Traum ein, der ihn schon einmal heimgesucht hatte. Es war erst einige Monate her gewesen, doch war es der gleiche gewesen wie heute? Bernd wusste es nicht, er konnte sich nicht erinnern, doch das Gefühl, das etwas geschah war wieder gekommen. „Dreinundzwanzig Jahre“ dachte Bernd, kramte in der kleinen, hölzernen Kommode neben seinem Bett und fand nach einigem Suchen die kleine Kugel wieder. Er holte sie hervor, hielt sie ins Licht und erwartete Insgeheim, dass sich irgendetwas verändert hatte. Viele Filme mit seltsamen Gegenständen hatte er schon gesehen, mit Amuletten, Kugeln oder sonstigen Dingen, die plötzlich Leuchteten, flogen, Radioaktiv strahlten oder leise Stimmen in den Köpfen der Leute produzierten, die sie in der Hand hielten. Doch diese hier tat nichts dergleichen, sie war wie immer und hielt ihn nicht elektrisch zum Narren, wie seine Eltern immer zu sagen pflegten. Enttäuscht legte er sie zurück, schloss die Schublade und löschte das Licht. Bernd ließ sich wieder ins Bett fallen, begann die Decke anzustarren und hoffte darauf, irgendwann einzuschlafen. Gedanken schwirrten durch seinen Kopf, er dachte über die Monate und Jahre nach und das Gefühl, das sich die Dinge in Zukunft nicht wesentlich ändern würden liess ihn nicht los. Er fing an sich darüber zu amüsieren, mit wie viele Frauen Torsten in der Zwischenzeit angebandelt hatte und nach welch kurzer Zeit diese in der Versenkung verschwunden waren. Dann dachte er an Fred, der vergebliche Liebesmüh in Nicole investierte, ein Frau die Bernd selbst nicht unattraktiv fand. Aber wer aus seinem Bekanntenkreis fand jemand wie Nicole schon unattraktiv? Das Torsten ihr den Hof machte war eine Tatsache, die niemand ernstlich überraschte, doch das noch viele andere von ihr schwärmten gab es selbst in seinem chaotischen Bekanntenkreis nicht alle Tage. Bernd musste unweigerlich an sie Denken, und die Befürchtung, mehr Gefühle zu entwickeln als er sich eingestehen wollte, drohte wie ein Damoklesschwert über ihm. Die kleine Blonde mit den blauen Augen brachte ihn ordentlich ins Schwitzen, er konnte es nicht leugnen. Es war die typische Frau die man einfach lieb haben musste. Klein, blond mit hübschen blauen Augen und einer ordentlichen Figur konnten einem die Welt öffnen. Oder jemand den Weltuntergang bringen, zum Beispiel jemanden wie Fred. Oder Ihm? Der letzte Gedanke liess Bernd erschrecken. Er wollte an irgendetwas anderes Denken, doch das Bild von Nicole drängte sich immer wieder in den Vordergrund.
„Andere Mütter haben auch schöne Töchter“ dröhnte die Stimme seiner bekannten in seinem Schädel, einen diese Sätze mit denen sie oft genug versucht hatten, ihn zu trösten. Er dachte nach. Sich zu sehr in diese Nicole Geschichte zu verrennen wäre ganz und gar nicht klug, er wusste genau wie es Fred ergangen war und auch noch Liebeskummer konnte er im Moment nicht gebrauchen. Genau, so würde er es tun. Er würde Nicole mit Fred oder wem auch immer zusammenkommen lassen (oder zumindest irgendwie dabei zusehen) und die Sache dann auf sich beruhen lassen. Bernd drehte sich noch merhmals hin und her, versuchte Schäfchen zu zählen, die aber mit der Zeit alle blonde Haare bekamen. Trotz der seltsamen Mutation dieser Nutztiere schlief er irgendwann ein. Diesesmal jedoch ohne nennenswerte Träume. Zumindest keine, an die er sich am nächsten Morgen erinnern konnten.

„Wieso essen wir eigentlich diesen Schund?“ Fred hatte einen Hamburger in der Hand, drehte ihn mehrmals und beäugt kritisch den Belag, der schon an mehreren Stellen Richtung Tablett tropfte. Bernd, der ihm gegenüber saß, sagt nichts dazu. Jedes mal war es Fred, der unbedingt in diesen Laden wollte und jedes Mal war es der gleiche Fred, der ihn anschließend fragte, warum sie hier waren. Neben Fred saß Nicole, die nicht aß, obwohl sie von allen das Essen am besten gebrauchen konnte. Weder er noch Fred waren wirklich schlank. Das Essen schmeckte einfach zu gut und da sie beide nicht zu den Leuten gehörten, die mit einer guten Fettverbrennung gesegnet waren, ließen sich einige Kilos nun mal nicht vermeiden. Ob es allerdings klug war, ein einem Laden zu Essen, wo man außer überschüssiger Kalorien und hinterher immer noch Hunger, nichts mitnahm, stand auf einem anderen Blatt.
Fred hatte mittlerweile begonnen, den Hamburger in sich hinein zu stopfen. Er tat das mit einer hingabe, die nicht daran zweifeln ließ, das der Burger so schlecht nicht sein konnte. Nicole schaute abwechseln ihn und Fred an, sagt jedoch nichts. Bernd war sich sicher, dass sie sich ihren Teil dachte, jedoch darauf verzichtete, es laut auszusprechen. Aber was dachte Nicole überhaupt? Bernd war sich nicht sicher, ob sie Freds Kampf mit dem Burger überhaupt zu Kenntnis nahm oder nicht vielleicht doch mit ihren Gedanken weit weg von hier war. „Villeicht dachte sie an ihn“ drängte sich ein Gedanke kurz nach vorne, blieb kurz, wurde dann aber mit aller Gewalt verdrängt.
„Hast du von dem neuen Laden gehört, der heute Abend öffnet?“ Fred riss ihn aus seinen Gedanken. Er hatte mittlerweile seinen Burger besiegt und nur noch einige rote Tropfen waren auf dem Tablett übrig geblieben. Für Bernd war es immer wieder ein wunder, wie Fred es schaffte, das sich dieses widerliche Zeug nur auf dem Tablette und nicht quer über seine Kleidung verteilte. Vielleicht war er selbst auch nur zu ungeschickt, das würde es wohl sein. Er sah Fred an „Nein, bisher noch nicht. Ich hab´ mal gehört das so was in Planung ist, aber das die schon so weit sind, wusste ich nicht. Ist eine Metal Kneipe, oder?“ Fred schob das Tablett in Richtung Tischmitte „Ja, endlich gibt es mal so etwas. Die ganze Musikbranche ist doch nur noch auf Kommerz aus. Hast du mal gesehen, was so eine Schicki Micki CD mittlerweile kostet? Und da wird sich gewundert, das soviel kopiert wird. Aber wir sind ja böse schwarze Männer, die böse Rituale durchführen und Ziegen im Keller opfern“ Bernd und Nicole schauten ihn an. Fred grinste „Und wir verführen kleine blonde Frauen“ fügte er lachend hinzu.
Bernd und Fred nahmen ihre Tablette, stellten sie in einen kleinen Wagen, der für diesen Zweck aufgestellt worden war. Vor ein paar Wochen noch gab es mehrerer Mülleimer für Papier, Plastik und sonstiges. Der Besitzer des Schnellrestaurants war offensichtlich der Meinung gewesen, das man es den Besuchern durchaus zumuten konnte, ihren Müll eigenverantwortlich zu trennen. Nachdem die meisten das aber offensichtlich nicht konnten oder nicht wollten ging man dazu über, die Sortierung einem der Studenten, die hier Aushilfsweise arbeiteten, zu überlassen. Die Gäste mussten ihren Unrat nur noch in einen der kleinen Metallwagen stellen. Und selbst das war für die meisten wohl noch zuviel Arbeit, die meisten ließen die Tabletts achtlos auf den Tischen stehen. Irgendjemand würde sie schon einsammeln, wahrscheinlich wieder so ein Student.
Als sie auf dem Parkplatz angekommen waren, verabschiedete sich Nicole von den Bernd und Fred. Ihr neuer Freund war schon da und wo sie Anschließend hinwollte, hatte sie den beiden nicht gesagt. Die Sache mit diesem Kerl war Fred überhaupt nicht gut bekommen und ihm selbst gefiel der Gedanke auch nicht sonderlich. Auf der anderen Seite hatte sich Bernd schon gedacht, dass die Sache wieder so enden würde. Wenigstens hatte es keinen Streit zwischen ihm und Fred gegeben und so hatte die Sache wenigstens noch ein gutes Ende genommen. Mehr oder weniger zumindest.
Fred schaute aus der Wäsche wie fünf Wochen Regenwetter. Bernd beschloss, ihn aufzumuntern „Nu komm, so toll ist sie auch wieder nicht“ log er. Fred sah kurz auf, senkte den Kopf aber sofort wieder „Bernd, lass es. Ich weiß genau, da du auch auf sie stehst. Wenn Nicole jetzt auftaucht und dich fragen würde ob du mit ihr zusammensein willst, wette ich meinen Kopf, das du nicht nein sagst. Eher würde Torsten Bundeskanzler werden bevor du Nicole abweist“. Bernd schwieg. Die Idee Fred mit so einem abgedroschenen Spruch aufzumuntern war wirklich dumm gewesen. Sie beide sollten das Thema vergessen, keiner von ihnen würde mit ihr zusammenkommen, dass war genauso sicher wie das Torsten nicht Kanzler wird. Man musste schon Zaubern können, um so was zu erreichen.
Fred schien sich erholt zu haben „Lass uns heute Abend in diese neue Kneipe fahren, um erst mal auf andere Gedanken zu kommen. Und bitte, versuch nicht mehr, mich aufzumuntern“ sagte er, schloß die Autotür auf und setzte sich hinters Steuer. Bernd öffnete die Beifahrertür und lies sich neben ihm nieder. Er nickte „Ok, schauen wir mal. Vielleicht gibt’s ja dort noch mehr süße Mädels“ lachte er, merkte jedoch sofort, das Fred das überhaupt nicht komisch fand.

3 – Hell Awaits

„Wer Heavy Metal kennt, kennt Hell Awaits“ stand auf dem Zettel, den Fred in der Hand hielt. Er wedelte wild mit ihm während er mit der anderen Hand auf eine Kneipe zeigte, die hinter einem Supermarkt versteckt in einem kleinen Flachbau angesiedelt war. Die Fenster waren mit schwarzen Vorhängen geschmückt und ein großes Schild, auf dem der Name werbewirksam aufgemalt war, thronte über dem Eingang. Bernd zuckte mit den Schultern „Nett, gehen wir rein“ schlug er vor und begann, Richtung Eingang zu laufen. Fred folgte ihm und warf den Zettel achtlos in einen der Vorgärten. Den Besitzer des Grundstücks, ein Mann im mittleren Rentenalter, hatte er dummerweise übersehen. „Gesocks, elendes. Euch werden wir schon noch los, das könnt ihr mir glauben“ rief er während er den Zettel einsammelte und in eine blaue Mülltonne warf.
Die Kneipe verbreitet auch im inneren einen etwas Düsteren Eindruck, ganz anders als die üblichen Trend Discos, die nicht nur nach Bernd und Fred´s Meinung hauptsächlich auf Kommerz ausgelegt waren. Überall hingen schwarze Vorhänge, die Wände waren mit seltsamen Schädelkerzenhaltern und ähnlichem geschmückt. Im hinteren Bereich stand ein Tischfußballspiel direkt neben einem Glückspielautomat. Ein junger Mann mit langen dunklen Haaren und einer mit viele Aufnähern der unterschiedlichsten Metal Gruppen gespickten Jeansweste stand davor und versuchte, möglicht drei gleiche Symbole auf den drei rotierenden Scheiben anzuordnen. Das Gerät schien aber heute offensichtlich dazu keine Lust zu haben.
Während Bernd sich umsah hatte Fred bereits einen freien Tisch erspäht und ihn in beschlag genommen. Aus den Lautsprecherboxen dröhnte Musik, irgendetwas von Iron Maiden und Bernd war der Laden sofort Sympathisch. Er blickte zu langen Theke, die sich direkt neben ihm erstreckte und entdeckte neben dem Besitzer, einem etwas Kräftigeren Mann mit langen dunklen Haaren noch zwei junge Frauen, die hier offensichtlich als Bedienung arbeiteten. Sie liefen geschickt zwischen den einzelnen Tischen hin und her, notierten Bestellungen der Gäste, holten Gläser mit alkoholischem Inhalt von der Theke und kassierten hin und wieder einen Gast ab. Eine der beiden, die ein ganzes Stück kleiner war als Bernd, huschte geschickt an ihm vorbei, blickte kurz in seine Richtung, lächelte verschmitzt und wandte sich anschließend wieder ihrer Arbeit zu. „Nett“ dachte Bernd, hatte das Bild der jungen Frau mit den Kastanienbraunen Haaren und den braunen Augen noch im Kopf als Fred ihn in die Realität zurückholte „Die ist schon vergeben, brauchst gar nicht so sehnsüchtig zu kucken“ rief er in seine gewohnt netten Art quer durch das Lokal. Bernd wollte erst irgendeine bissige Antwort geben, die sicherlich etwas mit Nicole zu tun gehabt hätte. Er verkniff es sich aber dieses mal.
Nachdem er sich einen freien Stuhl neben Fred geangelt hatte begann er, einen in Folie eingeschweißten Zettel zu lesen, der mit Klebestreifen direkt vor ihm auf dem Tisch befestigt war. Er ermahnte die Besucher zur Ruhe während ihrer Heimreise da sich schon mehrere Anwohner über unnötigen Lärm anfahrender Autos beschwert hätten. Bernd erinnerte sich an den Mini Parkplatz und hielt es eigentlich für unmöglich, dort einen Kavaliersstart hinzulegen ohne gleich die Auto recht und links neben einem kaputtzufahren. Fred schüttelte den Kopf „Die wollen uns hier nicht. Wir sind doch böse schwarze Männer, die Ziegen im Keller Opfern und das nur, weil es höher bestraft wird, wenn wir das mit kleinen Kindern machen würden“. Beide sahen sich an und lachten.
„Es wäre wirklich lustig wenn es nicht so traurig wäre“ Die Stimme der Kastanienbraunen ließ ihr Lachen abrupt verstummen. Beide sahen zu ihr auf. Sie lächelte „Kann ich euch, obwohl ich vergeben bin, irgendetwas zu trinken bringen?“ Fred gab einen seltsamen grunzlaut von sich und Bernd grinste „Ein Alt Schuss“ sagte er und Fred gab mit einer seltsamen Handbewegung zu verstehen, dass er das gleiche wollte. Sie lachte, notierte etwas auf einem kleinen Zettel und verschwand in Richtung Theke.
„Sehr Gut Fred, vielleicht sollte ich dir nächstes mal ne Flüstertüte mitbringen, der Nachbar auf der anderen Straßenseite hat dich vielleicht nicht richtig verstanden“ feixte Bernd doch Fred schwieg, beobachtete die Kastanienbraune und Bernd war sich nicht mehr sicher, ob er es nicht vielleicht mehr bedauerte, dass er bei ihr keine Chance hatte und mit seinen Sprüchen nur von dieser Tatsache ablenken wollte. Sollte er ihn darauf ansprechen ? Bernd hatte den Gedanken noch nicht bis zu Ende abgewogen, als Freds offensichtlicher Schwarm schon wieder mit ihren Getränken zurück war. Sie legte zwei Bierdecken vor die Beiden, stellte die beiden Gläser mit der dunklen Flüssigkeit darauf und markierte beide Pappdeckel mit einem Strich. Wieder lächelte sie, streckte ihre Hand aus, die Fred sofort ergriff. Er schüttelte sie und die Kastanienbraune stellte sich als Tanja vor. Bernd tat es seinem Freund gleich, nachdem sich die beiden voneinander gelöst hatten. „Ich weiss wer ihr seit, na ja zumindest dem Namen nach“ lachte Tanja und setzte sich auf den letzten freien Stuhl neben Bernd. Fred schaute erstaunt. „Meine Kollegin hat mir viel von euch erzählt“ lachte sie während sich ihre Mittestreiterin in ihre Richtung bewegte. Sie musste das Gespräch wohl mitbekommen haben. Bernd schaute sie an, er kannte sie, wenn auch nur flüchtig. Die andere Frau war größer als Tanja, hatte blondes, mittellanges Haar. Das musste Verena sein, eine der vielen Ex Freundinnen einer seiner bekannten. Eigentlich war es die Ex Freundin, mit dem er es bis jetzt am längsten ausgehalten hatte. In letzter Zeit war bei ihm wohl öfters ein Tapetenwechsel angesagt und wie er es schaffte, das alle sein weiblichen Anhängsel dieses Spiel mitmachten, würde Bernd wohl für immer ein Rätsel bleiben. Auf jeden Fall würde er seinen Namen in Verenas und wohl auch in Tanjas bei sein nicht erwähnen.
„Sag mal“ Tanja blickte sich um, als wolle sie sichergehen, das jemand bestimmtes nicht anwesend war „gestern war so ein komischer Kerl hier, lange Haare, komischer Bart, bisschen kleiner. Der hat behauptete, das er dich kennt.“ sagte sie während Bernd sie fragend ansah. Zumindest versuchte er fragend aus der Wäsche zu schauen, denn ihm war bereits nach den ersten Worten, die über Tanjas Lippen kamen, klar, von wem sie sprach. Er räusperte sich, lachte dann kurz „Lass mich raten, der hat dir ein Ohr abgekaut?“. Tanja seufzte „Das ist noch schmeichelnd ausgedrückt. Wir hatten gestern nur eine interne Feier , nichts öffentliches. Hat den Kerl aber nicht gestört, hat sich irgendwie selbst eingeladen. Wenn der nicht permanent versucht hätte, mich anzugraben, wäre ich überzeugt gewesen, das der ein bisschen schwul ist. Hat einer sehr seltsame Art“ Bernd sah Fred an, Fred sah Bernd an und beide lachten. Fred hatte sich als erster wieder gefangen „Der ist nicht schwul, der tut nur so komisch schmeichelnd, wenn er was weibliches vor sich hat. Der glaubt, das klingt gut“
Tanja lachte „Wenn er meint, er ist abgezogen als ich ihm klargemacht habe, das ich schon vergeben bin.“ Dieses Mal war Bernd schneller „Dann war er’s bestimmt, lass mich raten, anschließend hat er es bei Verena probiert?“ Tanjas Kollegin schnaubte, nickte und steckte sich demonstrativ den Finger in den Hals. Alle vier schauten sich an und begannen wieder, laut zu lachen.

4 - Rätsel

Schmerzen, das war es, was die ersten Sonnenstrahlen verursachten, als sie begannen, auf Bernd´s Netzheut einzufallen. Hastig schnellte seine Hand vor sein Gesicht, bevor er begann, die Decke zur Seite zu streifen. Was war gestern geschehen ? Bernd erinnerte sich nur noch schemenhaft an die letzten Stunden und der Nachhauseweg war ihm völlig entfallen. Später würde er Fred anrufen und sich erzählen lassen, was passiert war. Abzüglich Freds reger Phantasie würden sicherlich drei viertel der Wahrheit entsprechen. Aber noch saß er auf seinem Bett, hatte die Hand immer noch vor den Augen und tastete irgendwie nach einem Päckchen Schmerzmittel, von denen er nur noch wusste, das er sie irgendwann einmal neben seinem Bett deponiert hatte. Minuten, die wir Stunden wirkten, vergingen. Als Bernd schließlich fündig wurde, würgte er die Pillen mit etwas Wasser herunter und ließ sich zurück aufs Bett fallen.
„Wenn du nicht bald kommst, kannst du sehen wo du was zu essen bekommst“ Die Stimme seiner Mutter drang durch sein Gehirn wie ein Messerstich. Doch das Mittel wirkte, die Schmerzen waren zu einem dumpfen pochen abgeklungen und so beschloss Bernd, aufzustehen. Kurz nach halb eins erschien er am elterlichen Mittagstisch, fand irgendeine Suppe vor, war jedoch noch zu erschöpft, um sich darüber zu beschweren. „Da ist Post für dich gekommen“ sagte sein Vater während er mit seinem Löffel auf eine große Kiste zeigte, die neben der Wohnzimmertür stand „du hast zuviel Geld, wenn du laufend irgend einen Unsinn bestellst“ fügte er mit einem Kopfschütteln hinzu, sah ihn kurz an und aß nach kurzer Zeit weiter.
Bernd dachte nach. Seit fast vier Wochen hatte nichts mehr bestellt und die letzen Dinge waren schon lange angekommen. Ob er seinem Vater sagen sollte, dass er nichts bestellt hatte? Er verfolgte diesen Gedanken einen Moment, verwarf ihn dann aber doch. Ihm würde er das so und so nicht glauben und seine Überzeugung kaum ändern, er würde nur Geld zum Fenster hinauswerfen. So sagte er nichts, aß zu Ende und begab sich mitsamt der Kiste, die für ihre Größe erstaunlich leicht war, zurück auf sein Zimmer.
Die Kiste machte einen schäbigen Eindruck. Per Post konnte sie nicht gekommen sein, zumindest waren nirgendwo Briefmarken, ein Absender oder überhaupt irgendein Hinweis zu entdecken, woher sie stammen könnte. Vielleicht war sie gefährlich? Bernd verwarf den Gedanken bald wieder, wer sollte ihm etwas antun wollen und dann auf so eine billige Arte und weise. Er beschloss, das Geheimnis zu lüften. Mit einem Teppichmesser rückte er der Pappschachtel zu leibe, trennte den Deckel ab und fand ein Menge Papierschnipsel darin vor. Bernd war sich sicher, dass hier irgendjemand seinen Aktenvernichter geleert hatte. Vielleicht enthielten die Fragmente ja eine geheime Botschaft und der unbekannte Absender wollte Bernd eine Lektion in Sachen Puzzle und Geduld erteilen. Insgeheim hoffte er, das dieser Wust wirklich nur das war, wonach er aus sah: Verpackung. Und tatsächlich hatte das Glück ihn nicht verlassen, denn nach längerem suchen stieß Bernd auf etwas festes, tastet sich heran und förderte schließlich ein Buch zu Tage.
„Der Dreck wird bis nachher aufgeräumt, sonst werfe ich selbst alles weg!“ Die Stimme seiner Mutter, die nur kurz durch den Türschlitz lugte, schreckte Bernd auf. Er drehte den Kopf nach ihr um, doch sie war bereits verschwunden. Ein leises „Ja Ja“ drang über seine Lippen während er begann, den Papierabfall zurück in die Pappkiste zu räumen. Das Buch hatte er vorher auf seinen Schreibtisch gelegt und begann, nachdem er fertig mit Aufräumen war, es näher zu inspizieren. Alt sah es aus, Eingebunden mit schwerem Leder auf dessen Vorderseite „Die Neun“ eingeprägt war. Bernd dachte nach. Was für ein seltsamer Name, einfach nur „die Neun“. Welche Neun? Vorsichtig schlug er das Buch auf, griff sich an die Stirn. Für einen Moment schien die Schrift nur verschwommen, doch als Bernd die Augen wieder geöffnet hatte, waren die Buchstaben so scharf, als wären sie erst gestern gedruckt worden. Mit seinem Daumen blätterte er durch die Seiten, die jetzt alle fast neu aussahen. „Dreihundert“ dachte Bernd, als die letzte Seite erreicht war.
Es klopfte. Dann drei Sekunden Ruhe und schließlich wurde die Tür aufgestoßen. Wieder kam seine Mutter herein, hatte eine Tasse Kaffee in der Hand, die sie neben das Buch stellte. Neugierig beäugte sie den Tisch, schwenkte ihre Blick über die verschiedenen Gegenstände, die dort abgestellt waren. Bernd wusste genau, was sie wollte. Wie ein Spionagesatellit war sie auf der Suche nach irgend einer unnötigen Sache, die gestern noch nicht da war und die als Anlass für einen weitere Vortrag zum Thema „Was hast du hier schon wieder gekauft“ dienen konnte. Sie schien das als neues Hobby entdeckt zu haben. Bis zum Ende hatte Bernd gehofft, dann hatte sie das Buch doch entdeckt. Sie entriss es ihm, schlug es auf, blätterte ein wenige und legte es schließlich zurück. „Für so was hast du Geld“ stellte sie Kopfschüttelnd fest, bevor sie den Raum verließ. Die Tür blieb selbstverständlich offen.
Wütend gab Bernd der Tür einen Tritt, die daraufhin mit lautem Krachen ins Schloss fiel. Einige Räume weiter hörte er seinen Vater irgendwelche Flüche von sich geben, die ihn aber nicht weiter interessierten. Wieder in sein Buch vertieft begann Bernd, das erste Kapitel zu lesen. Dort beschrieb ein einfacher Bauer sein Leben auf seinem Hof, angefangen vom Früjahr über den Sommer bis zum Winter. Besonders aufregend fand Bernd das nicht, interessant zwar aber eben doch nur wie man als Landwirt so lebte. Doch dann änderte sich die Handlung schlagartig, Nun war von Krieg, Zerstörung und Tod die Rede, wieder in einer Intensität geschrieben, die keinen Zweifel daran lies, das all dies irgendwann oder irgendwo stattgefunden haben musste. Natürlich war dies alles Unsinn, denn hier war von Magie die Rede, von Elementarmagiern, die grausame Taten verübten und von einer Barriere, die diese Welt umgab. An den Haaren herbeigezogen, aber faszinierend. Bernd schlug das Buch zu, dachte kurz nach und beschloss, festzustellen, wer dieses Buch geschrieben hatte.
Sein erster Anlaufpunkt war ein großer Buchhändler, der ein reichhaltiges Angebot verschiedenster Bücher im Internet anbot. Doch den Titeln „Die Neun“ war selbst dort nicht zu finden. Bernd seufzte, doch noch wollte er nicht aufgeben. Er suchte bei fünf weiteren Buchhändlern, die alle Titel hatten, die ähnlich klangen aber vom Inhalt her in keinster Weise passten. Niemand schien auch nur etwas ähnliches jemals gesehen zu haben und falls doch, konnte es kein Verkaufsschlager gewesen sein. Bernd lies den Kopf nach hinter sinken, starrte die Decke an und versuchte nachzudenken. Seine Gedanken begannen abzuschweifen, er dachte jetzt nicht mehr an seine Literarischen Rätsel sondern lies sich treiben, dachte an Tanja, an Nicole und an all den Chaos, den sie in seinem und Fred´s leben verursachten. Waren es nicht seltsame Dinge, die in letzter Zeit passierten? Jahrlang hatte er keine Probleme damit gehabt, eine Single Leben zu führen, doch seit er dieses beide Frauen kennen gelernt hatte fiel es ihm Tag für Tag schwerer. Er hatte es gegenüber Fred nie erwähnt, doch er hatte Nicole wirklich geliebt, genauso wie Fred. Er hatte es sich ohnehin nie eingestehen wollen, doch gerade jetzt, wo er darüber nachdachte, wurde ihm klar, dass er sich belogen hatte. Und er belog sich wieder, jetzt im Moment. Die Welt war nicht mehr so wie früher, sie war seit dem Tage, als dieser seltsame alte Mann seinen Weg gekreuzt hatte, nicht mehr so gewesen wie früher. Diese Kugel, dieses seltsame Dinge, was war es? Bernd stand auf, ging zu seinem Nachttisch und holte sie hervor. Dann setzte er sich wieder, schloss das Buch und legte die Kugel auf den Einband. Nichts geschah. Eine gewisse Erleichterung durchfuhr ihn, auch wenn er nicht genau wusste , weshalb. Doch gerade, als er beides weg legen wollte, bemerkt er das leichte glühen, was von der jahrelang unscheinbar wirkenden Kugel ausging. Der leichte Blauschimmer tauchte die nähere Umgebung in ein seltsames Licht, doch als Bernd die Oberfläche berührte, bemerkte er keinerlei Wärmeentwicklung. Es war ein absolut kaltes Licht was von der vorher noch matten Oberfläche abgestrahlt wurde, mit nichts zu vergleichen was Bernd jemals zuvor gesehen hatte. Vorsichtig hob er das Buch an, die Kugel rollte herunter und fiel mit einem leisen „tock“ auf den Boden. Das Glühen war erloschen.
Tausend Gedanken schossen durch Bernds Kopf, die sich ineinander windeten aber doch keinen Sinn ergaben. Was ging hier vor? Bernd griff nach der Kugel, bekam sie mit einger mühe zu fassen und legte sie wieder auf das Buch. Insgeheim hatte er auf einen Irrtum gehofft, doch dieser gefallen wollte ihm heute nicht zu teil werden. Noch bevor die Kugel die Oberfläche des Ledereinbandes erreicht hatte begann sie erneut auf eine unheimlich kalte Art ein Intensiv blaues Licht abzustrahlen. Mehrere male wiederholte Bernd den Versuch, doch das Ergebnis war stets dasselbe. Es war also keine Einbildung, villeicht sollte er sich den Rest des Buches zu Gemüte ziehen? Sicher sollter er das, was hier geschah wenn selbst bei einer sehr vorsichtigen Betrachtung zumindest „seltsam“. Bernd legte die Kugel zurück an ihren Platz, setzte sich wieder und begann, das Buch vom ersten Kapitel an zu lesen.
4.11.06 20:07


Der betroffene Hund bellt

Kennt Ihr diesen Spruch noch ? Es ist immer wieder erstaunlich, wie aktuell solche Sprüche immer wieder sind. Nach nochmaligem durchlesen der Beiträge (villeicht habe ich mich da ja doch unbeabsichtigter weise irgendwo im Ton vergriffen oder Dinge behauptet, die so nicht richtig waren) konnte ich nirgends feststellen, das ich irgendjemand in irgendeiner Art und weise beleidigt habe oder in ungerechtfertigter weise angegriffen hätte. Man hat ja so einiges gehört, wobei die meisten sich dazu nicht äußern wollten. Das find ich auch nicht weiter schlimm, man muss sich ja auch nicht in alles reinhängen und wenn man nicht zwischen die Fronten kommen will, ist das auch mehr als verständlich. Aber eigentlich muss man nur genug Leute befragen und aus vielen kleinen Infos kann man sich dann mehr oder weniger zusammenbasteln, was denn nun schon wieder so schlimm sein soll.
Als dann mal von vorne ..

In dem Blog geht es ja nur um Antje …

Das find ich jetzt so nicht. Es ist wohl richtig, das ich da oft von ihr schreibe, aber mir das so auszulegen, das die andern für mich alle „Dreck“ sind , und sie deshalb nicht auftauchen, halt ich doch mal für sehr weit hergeholt. Im Grunde lag es eher dadran, das ich sonst von den meisten in Wacken nicht allzu viel mitbekommen habe. Und was ich nicht weis, da kann ich auch nix zu schreiben.
Und es ist nun mal mein blog, da kann ich doch schreiben was ich will und selbst wenn ich 25 A4 Seiten mit „Antje ist toll“ da rein setzte, ist das doch mein Problem? Die Sache hatte niemals den Anspruch, einen vollständigen Bericht von irgendwelchen Veranstaltungen darzustellen sondern sollte nur ein paar Gedanken wiedergeben. Dazu gabs noch paar Ironische Berichte, in denen sich villeicht der eine oder andere wiederfand. Aber ich habe nie (!) Leute mit Namen benannt und nie (!) irgendjemand öffentlich beleidigt. Im Gegensatz zu einigen anderen.. Und ich darf noch mal Zitieren:
„Ach was das gibt es doch gar nicht, Antje war am Mittwoch noch nicht in Wacken. Deswegen war die Luft so gut!!!!!“
Was sollte das denn ??? Jetzt stelle man sich vor, ich hätte über irgendjemand, der sich hier jetzt so aufbläst, so was irgendwo als Kommentar losgelassen.. Derjenige hätte im Leben nichts mehr mit mir geredet (und womit? Genau, mit Recht) Ganz davon abgesehen, wie würdet Ihr euch fühlen wenn jemand so was über euch schreibt ?
Im Gegensatz zu meinem Blog, wo es sich lediglich um ein paar Anspielungen handelte (Wer dabei war weis genau wer gemeint ist .. Was ist das denn für ne Logik? Wer dabei war weis sowieso wer was gesagt hat und für alle anderen ist das eh nicht zuzuordnen)
ist das hier eine eindeutige öffentliche Beleidigung. Leute, alles hat irgendwo Grenzen, und hier sind die mal nicht nur ein wenig Überschritten.
Ich Frag mich, was gewesen wäre, wenn ich paar Seiten über einen anderen Herrn gelästert hätte (Der Lauscher an der Wand halt) .. Dann hättens bestimmt alle ganz lustig gefunden. (Okay, ne asoziale Einstellung hat er trotzdem immer noch)… Denkt ma drüber nach.

Der Stein des anstosses noch mal :

Fast .. irgendetwas fehlte .. ah genau, eine Antje. Leider konnte sie aus persönlichen Gründen am Mittwoch nicht fort .. (--> näheres in Ihrem blog nachzulesen ^^), was zumindest ich aber nicht wusste .. Naja, der Achim wusste es auch nicht... Und der Lufti muß da wohl auch irgendwelche Dinge durcheinander geworfen haben, so daß wir sie eigentlich a m Mittwoch am Dollenberg erwartet hätten. Schock schwere Not, wird doch nix passiert sein? Das ganze klärte sich dann aber relativ schnell auf. Freitag war sie dann da, und alles gut ^^.

Das ist die einzige Passage in dem ganzen Text, wo es überhaupt um sie ging. Man braucht schon sehr viel Phantasie, um daraus zu machen „Im dem Text gings nur um Antje“

Kommen wir mal auf die angeblich wackelnden Zelte zurück:

Aus dem Text:

Mehrer, unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Getränke aus dem Hause Krombacher, stehende Personen sangen sehr seltsame Lieder und ein Pärchen aus einem der Zelte, die sich wohl bei irgendetwas gestört fühlten (Nachts um vier wohl beim pennen ^^) fingen Lautstarke Diskussion mit denen an.

Sacht ma, wollt ihr mich verarschen? Hier steht nirgends was von wackelnden Zelten .. Logisch das ich mir auf abenteuerliche Arte und weise was da rein interpretieren kann.. Aber die Aussage ist einfach nur: „Die wollten pennen, konnten es net, weils draussen zu laut war“ Net mehr und net weniger.

Und noch einmal den Vorwurf, da käme die Antje so oft vor…

In dem ganzen Text über die Vorfeier ist die Zeile:

Schade, das Antje nur kurz da war, aber zumindest war sie da, was man nicht von allen sagen kann.

Die einzigste Stelle, wo sie überhaupt erwähnt wird… --- Kein Kommentar

Man kann ja unterschwellig was sagen …

Ja genau, man kann sich aber auch viel zusammenphantasieren. Nur weil jemand in nem Bericht nicht drinne steht (weil ich z.B nix wusste was ich hätte schreiben sollen) heist noch lang nicht, das das in irgendeiner Form eine Wertung ist.

Wenn ich schon reininterpretieren will….

to be continued ...
11.9.06 12:20


Bahnfahrerlehrgang

Am 21.08.2006 war es soweit... Die Koffer waren gepackt und 2 Wochen Abenteuerurlaub in Kassel standen bevor. Ihr kapiert nix ? Freizeitpark ? Naja, mehr oder weniger.. Das Motto der Veranstaltung war "Wie macht man aus Gruppenführeren Zugführer" Veranstalter ist das Land Hessen und der Ort die Hessische Landesfeuerwehrschule.
Für die jenigen, denen das alles nix sagt, hier eine kleine Einführung... Also, bei der Feuerwehr .. ist die kleinste taktische Einheit ein Truppe. Das sind zwei Männchen, ein Truppmann und ein Truppführer. Ab und zu sind das auch mal drei Männchen, da es auch Fahrzeuge, wo nur ein Trupp drauf passt (Ne Drehleiter z.B) mit drei Leuten rausfährt. Da dieses 2 oder drei Leute in der Regel nicht viel machen können fasst man die zu Staffeln oder Gruppen zusammen. Ne Staffel gibts auf z,B den TSF (Die Dinger, die jedes Kaff hat, meist mit so wohlklingenden Namen a la "Niedertannenzapfenhausen") und besteht aus 6 Männchen. Einer davon ist Staffelführer und sagt wos lang geht. Eine Gruppe besteht nun aus 9 Männchen, davon ist einer Gruppenführer und sagt hier wos lang geht. Für die, die mal bei der Bundeswehr waren dürfte die Stärkeangabe 1/5 bzw 1/8 ein Begriff sein. Eine Gruppe finden wir auf z.B Löschgruppenfahrzeugen wie unser gutes LF 8 oder aktuell z.b LF 10.. in unterschiedlichsten Austattungen.. Aber das sprengt hier den Rahmen.
Und, man glaubt es kaum, dieses Fahrzeuge fassen wir dann zu einem Zug zusammen. Im Einfachsten Falle wären das zwei Gruppen und ein Zugtrupp + einem Zugführer .. ahh hier taucht er auf. Da kommen wir dann auf eine Stärke von 1/3/18 .. also 22 Mann oder Frau ^^ .. man kann natürlich noch erweiterte Züge bauen in dem man das z.B um einen Rüstwagen oder eine DLK ergänzt ..
Soweit so gut
Am Montag morgen gings los, und nach Sichtung des Studenplans war klar, was die Woche auf uns zukam... Baukunde, Vorbeugender Brandschutz, Mechanik, ABC Gefahrstoffe,Taktik und Führen und noch einiges mehr z.B zum Thema Einsatzleitung. Also viel zu tun, aber wer sich Zugführer nennen will muß halt da durch.
Die Zimmer (Stube?) wurde bezogen und bei besten Kassler Wetter (Das entspricht bestem Nord Hessischen Wetter , also Regen ^^) wurde geschrieben, notiert, gelernt und das eine oder andere Bierchen abend in der Cafeteria genossen (Das gehört dann auch dazu). 2 Mädels waren waren mit von der Partie.. Davon übernahm eine die Aufgabe der Lehrgangsprecherin. Man muß sagen, eine sehr gute Wahl.. Die organistion von Lehrgangs T Shirt, Platzreservierung für den Abschlußabend und einiges mehr hätte man kaum besser machen können.
Die Zweite Woche brach an, und das Thema war dieses mal Hauptsächlich Planübung. Das muß man sich so vorstellen, das auf einer Modellstadt eine Lage aufgebaut wird und man die Funktion des Zugführers übernimmt um eben dieses Situation zu bewältigen. Z.B Feuer im 2 OG mit mehreren vermissten Personen oder LKW Unfall mit mehreren Verletzen auf der Autobahn incl. austretenden Gefahrstoffen. (Auch diesel ausem Tank ist ein Gefahrstoff, auch wenn die Gefahr net ganz so groß ist).
Am Donnerstag hiess es .. Klauuuuusuuuuuur , also schriftliche Prüfung ob man denn auch was gelernt hat. Die war, naja, ein Ankreuztest .. bis auf paar Fragen .. aber stellt euch das man nicht so einfach vor ... Derart schwammig formulierte Fragen habe ich selten gesehen... Naja, aber zu ner 3 hats gereicht. Darauf folgte die Praktische Prüfung an der Planübungsplatte, wo man einen Einsatz als Einsatzleiter abarbeiten musste. Meine Lage war ein Brand in einem Bahnwagon mit einer unbekannten Anzahln Verletzter.. Einige waren schon von selbst raus gelaufen, andere noch im Wagon.. Wie geht man vor ?

Meine Lösung sah so aus :
- Notfallmanager der Bahn alarmieren
- Stromabschaltung der Oberleitung veranlassen
- Strecke durch die Bahn sperren lassen
- Bestätigung der Abschaltung und Sperrung per Fax ans ELW
- 2 Sicherungposten im abstand von je 2000 Meter postieren
(Beider mit Funkgerät, falls doch ein Zug kommt)
- NEF und RTW (mehrere) nachalarmieren
- Lage erneut erkunden
- Gruppenführer LF8 und LF16 zu mir
- Gruppenführer LF8: Unter PA zur Menschrettung vor
- Gruppenführer LF16: Gerettet Personen zur Verletzenablage
führen und dem Rettungsdienst übegen
- Anschliessend Brandbekämpfung im Wagon
- Rettungsdienst Verletze an der Sammelstelle Versorgen

War okay so .. ^^

Am Freitag Nachmittag waren wir dann Zugführer ^^
3.9.06 13:55


Wacköön Teil 1

„Der schreibt ja garnix mehr?“ ja, ich weis, ich war ein bisschen schreibfaul die letzte Zeit. Aber besser Spät als nie ^^

Fangen wir mal vorne an .. oder in der Mitte ? Wie auch immer. Auf jeden Fall war einmal mehr die Fahrt nach Wacken angesagt. Morgends irgendwann gings los und nach einer überraschend staufreien Fahrt kamen wir in Wacken auf unserem reservierten (wie untrue ^^) Camp Ground an. Die Vorhut war schon das und hatte den Platz für uns in beschlag genommen. Den Alkohol hatten sie auch grade mal angetestet (villeicht wirkt der ja so hoch in Norden anders als bei uns?... Aber zum Glück (naja man kann diskutieren ^^) tat er das nicht und der erste, der mir über den Weg lief, konnte das nur noch mit fremder Hilfe..
Alles in Butter .. Das Zelt montiert, Pavillions aufgestellt und endlich zu Hause ... wenn auch nur für 3 Tage .. Fast .. irgendetwas fehlte .. ah genau, eine Antje. Leider konnte sie aus persönlichen Gründen am Mittwoch nicht fort .. (--> näheres in Ihrem blog nachzulesen ^^), was zumindest ich aber nicht wusste .. Naja, der Achim wusste es auch nicht... Und der Lufti muß da wohl auch irgendwelche Dinge durcheinander geworfen haben, so daß wir sie eigentlich a m Mittwoch am Dollenberg erwartet hätten. Schock schwere Not, wird doch nix passiert sein? Das ganze klärte sich dann aber relativ schnell auf. Freitag war sie dann da, und alles gut ^^.
Aber wir sind ja immer noch am Mittwoch. Der Platz war wirklich gut gelegen, die Klos (saubere klos, ja sowas gibt’s in Wack mittlerweile auch) und ein Wassergraben hinter dem Platz (kein Klo,198145759 aber gerne als solches genommen) sollten noch näher erwähnt werden. Erst mal das Klo, was zwar 50 ct kostete, dafür aber frei von Hepatitis A bis Z war (hoffe ich). Dann der Wassergraben... ^Ja der Wassergraben .. Ich find das immer wieder lustig, in welche atemberaubender Geschwindigkeit es so einige Zeitgenossen schaffen, sich bei einer breiten Masse unbeliebt zu machen.. Ja ihr werdet denken, der Padawan ist wieder Panzer gefahren. Immer diese Vorurteile^^.. Aber da muß ich euch enttäuschen, da gibt’s nix zu berichten.
Dazu muß ich euch auch noch vom beliebten Spiel „Wieviel Zahlst du, damit (Namen Einsetzen) in den Wassergraben (aka Feld Klo) geworfen wird. Für den Spitzenreiter hatten wir 55 € zusammen. Eigentlich war mir der Spaß nur 5 € Wert .. aber nach so nem dummen Spruch (ich spar mir den hier) hätte ich sogar auf 10€ erhöht. Aber nur mit dem Gesicht zuerst... Wenn schon dann richtig...
Aber genug davon.
Aus dem Nachbarzelt drohte die nächste Gefahr, in Form ein Brettes, das nette Spuren bei nem Treffer hinterlies. Flucht gelang aber grade noch mal so. Ach so, leck das Huhn hatten wir auch wieder. Ein Tiefkühl Huhn, gewürzt mit Super Benzin und Pulver aus einem alten Kracher, flambiert .. Wer immer dadran leckt, holt sich mit Sicherheit Krankheiten, die noch garnicht erforscht sind. Aber es gab so Leute .. Na ja, Alkohol wirkt desinfizierend.
20.8.06 14:59


Return to Highlander

Es ist Mittwoch. Ja in der Tat ist es Mittwoch, wenn nicht dazwischen kommt ist es morgen Donnerstag. Okay , heute ist Donnerstag. Die durchschlagende Wirkung des Apfelwein Cola gemischs heute morgen auf dem Klo (Ich erspare mir die Details, glaubt mir, das wollt ihr nicht wissen) inspirierte ich einmal mehr, ein bisschen was vom gestrigen Tag zu erzählen ..

--- And Now For Something Completely Different

Nachdem Tagsüber das Thermometer in Atemberaubend höhen schoss (jaja, einmal isses zu kalt, dann isses zu warm) begann das Rätselraten wie so oft: Fährt wer ins Highlander, wenn ja wann? Solche sachen klären sich meistens so um 19.30 und um 20.00 muss man dann alles fertig haben... Naja, es war ja nie anders.



Wie dem auch sei, irgenwann hatte sich das tatsächlich geklärt und wir machten uns einmal mehr auf ins Highlander. Soviele Spektakuläre dinge gabe allerdings diesesmal nicht zu berichten. Im Augenwinkel dachte ich erst wieder Madame "rosa blume" gesehen zu haben, dem war dann aber doch nicht so. Dafür erschien ein schnon lange nicht mehr gesehens Gewürz mit dem Namen Cürry (Sie heist wirklich so) die mir von einem in letzter Zeit noch viel seltener im Highlander gesehenen Geschöpf namens Sarah berichtet. Da musst ich dann erst mal hallo sagen. Tja, sehr im Streß das Mädel zur Zeit und wohnt auch nicht grade um die Ecke. Ich würde mir das auch zweimal überlegen, ob ich wegen ein paar Stunden soweit fahre. Von daher ist das nicht als Vorwurf gemeint. War aber schön, das sie mal wieder da war.

And Now For Something Completely Different

Es sollte eine Versicherung geben, nicht gegen Diebstahl sondern gegen aufräumaktionen diverser Elternteile. Da verschwinden plötzlich Dinge, und niemand will es gewesen sein. Ich hatte mal wunderbare Wermuträucher angepflanzt und das Zeug hat sich auch prächtig Entwickelt.. genau so lang bis es mit der Begründung "Das brauchst du doch eh net" entfernt wurde.. Ähnliches passierte mit meiner Plattensammlung ... Da waren original Metal Vinyls aus den 80ern dabei, die heute eine schweine Geld kosten... Ich dachte du hörst die net mehr .. jaaaaa, der Wolf und die sieben Geislein, das höre ich net mehr.. Kann man nicht mal die Futterluke aufmachen und fragen, bevor man irgendwas in die Tonne wirft ? Ach die Kutte war auch aufeinmal weg ..
*Ab und zu könnt ich platzen* Aber wie ich gehört habe, geht es wohl net nur mir so ..



So das soll erst mal wieder reichen für heute .. Ich melde mich bestimmt wieder, wenn es wieder heist ... Waaas glaubst duuuu....


Und eine warnung zum Schluß .. Die Polizei bittet um ihre mithilfe ... Gesucht wird ein grünes Fahrzeug, welches mehrmals die Ampel bei rot uberquerte... Einige Bilder sind unten zu sehen.. Für hinweise schlagen sie ihren Arzt oder Apotheker ,..

20.7.06 11:57


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