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Wacken Vorfeier Teil 1

Ein immer wiedekehrendes Ritual, die Vorfeier des Wacken. Böhse Zungen sagen uns ja immer nach, wir würden nur einen Grund zum Feiern suchen. Aber ist Wacken nicht ein Vor und eine Nachfeier wert ? Naja , man kann darüber sicherlich geteilter Meinung sein.
Aber geteilter Meinung kann man ja über so vieles sein. Fangen wir mal ganz vorne an, am Freitag. Nachdem ich mich nun um die Musik und den Strom kümmern durfte, war es mir wenigstens gelungen, den Strom herbeizubringen. (In Form eines Stromerzeugers .. Ja, Leute, keine Notstromaggregat .. was ist eigentlich Notstrom ? Der Finanzlage einiger Kommunen nach muß es der Strom sein, der dort aus den Steckdosen der öffentlichen Einrichtungen kommt ^^ , aber lassen wir das) . Der andere Experte, von dem ich die Musikanlage holen wollte, hatte mich leider vergessen. Entspricht etwa der Zuverlässigkeit meines Cousins, aber das ist einen eignen Artikel wert.
Egal, mit 30 Jahre alten Lautsprechern gings dann doch noch vorwärts .. Dieses fanden allerdings den Tag drauf irgendwie doch noch den Tod. Aber was ist ein schönerer Tod für einen Lautsprecher, als bei nem ordentlichen Metal Song über die Ulm zu wandern .. Wie auch immer ..
Soweit so gut. Nachdem wir den ganzen Ramsch hochgekarrt hatten, empfing mich feinstes Sommer Wetter mit einem Niederschlag, der bestimmt zweistellig war (l/m^2). Mehrere, mir nicht ganz unbekannte Gestalten, irrten durch die Fluten und versuchten, die heranrollenden Wassermassen von ihren Zelten fernzuhalten. Irgendwo war das ganz fast schon Filmreif, fast wie beim richtigen Hochwasser, nur halt in klein. Aber die selben Anzeichen von Panik in den Gesichtern wie bei den Leuten, denen grade der frisch geschwaschene Mercedes am Wohnzimmerfenster vorbeischwimmt.
Aber alles hat ein Ende, und auch der Regen hatte eins. Nicht zwei, das war die Wurst, von denen wir auch reichlich hatten. Zusammen mit jede Menge Steaks von Schweinchen Babe (jaaa, Schnitzel, ich will deine Mama sein) würde wir wenigstens nicht vorhungern. Und so baute ich dann mal mein Zelt am Ende des Regens (die Zeitliche Reihenfolge kann manchmal entscheidend sein ^^) auf. Alles fertig, Luft in die Matratze und dann hat man doch erst mal alles, was man braucht.
Ja, was passierte noch den Freitag.. Nicht mehr viel, wenn man einmal von den Diskussionen die Nacht irgendwann um drei oder vier absah. Das müsst ihr euch so vorstelle: Mehrer, unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Getränke aus dem Hause Krombacher, stehende Personen sangen sehr seltsame Lieder und ein Pärchen aus einem der Zelte, die sich wohl bei irgendetwas gestört fühlten (Nachts um vier wohl beim pennen ^^) fingen Lautstarke Diskussion mit denen an. Hach, das zuhören war selbst mit Ohrenstöpseln kein Problem. (Aber trotzdem lustig). Ein Duell, ja das wäre noch was gewesen, aber dazu waren sie wohl zu faul (lach).


--- und Morgen erzähl ich euch , wie wir dritter wurden,
wie man beim Pinkeln in den Busch fallen kann,
warum in aller Welt ich mich RedLord nenne und
warum die rote Seite der Macht nichts mit Kommunismus zu
tun hat.
9.7.06 20:03


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