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De Kall

Heute, nach langer Zeit, will ich euch eine Geschichte erzählen, die natürlich frei erfunden ist und mit lebenden oder , naja , eigentlich nur mit lebenden keinerlei Ähnlichkeit haben. Falls doch ist das natürlich ein reiner Zufall und natürlich nicht beabsichtigt.
Aber Fangen wir mal von vorne an. Da wäre erst einmal der Karl. Karl ist Versicherungsvertreter, oder zumindest hält er sich dafür. Genau weis das keiner, aber er verdient sicherlich Millionen damit. Ob es sich dabei allerdings um Euro handelt oder vielleicht doch um Weltwährungen wie Rubel oder Afrikanische King Kong Dollar mir Bildern lieber, netter Diktatoren, sei einmal dahin gestellt. Doch Karl hat ein Problem: Zur Perfektionierung seines hochheiligen Ansehens in seinem Freundeskreis muss die passende Frau an seine Seite. Und das bevor das genau diejenigen geschafft haben, denen man hinter vorgehaltener Hand sowieso jegliche Chancen beim weiblichen Geschlecht abspricht. Überhaupt ist jede Frau, die sich in seine „Dunst Kreis“ begibt, erst einmal sein Eigentum. Und Dunst Kreis ist hier wörtlich zu nehmen, aber dazu kommen wir später. Sollte sich das Weibchen einmal wirklich nicht für ihn interessieren, was, nun ja, meistens der Fall ist, war Polen selbstverständlich noch lange nicht verloren. Es galt natürlich immer noch, den Status Quo aufrecht zu erhalten, der da hieß „Hab ich keine braucht der auch keine“, um dann durch geschickte Märchen genau die jenigen in den Dreck zu ziehen, die sich anmaßten, ebenfalls Interesse an der alten schlampe von Weib zu zeigen, die ihn ja nicht haben wollte. Und überhaupt, der Karl war schon mit jeder im Bett. Punkt. Und wenn irgendeins dieser Weiber auf die dumme Idee kommen sollte, sich darüber aufzuregen, wenn er bei seinen Freunden ein bisschen Werbung für seine und , naja, auch Ihre Qualitäten im Bett macht, ist das lediglich Neid auf seine unschlagbare Ausstrahlung. Naja, und wenn das auch nicht hilft.. Wer sagt denn das s Freunde die Wahrheit sagen. Freunde habe es grundsätzlich zu tolerieren, wenn man sie belügt. Und das gilt auch für die eigene Freundin. Dafür scheut man auch grundsätzlich nicht davor zurück, andere als Lügner darzustellen. Denke immer daran, der eigene Vorteil ist immer eine Lüge wert. Der Kanzler tut es, also tuts der Karl auch. Im Unterschied zum Kanzler, dem ja in der Tat noch Leute geglaubt haben, es das beim Karl nicht immer so. Aber egal, neue Lügen, neues Glück.
Und weil der Karl ja Millionen Rubel verdient, die hiesigen Angebote aber leider alle mit Euro bezahlt werden wollen, ist der Notstand unausweichlich. Weiße Flecken an der Wand, die noch nicht von DVD s bedeckt sind, eine marodierende Ex Freundin, die, man glaubt es kaum, ausgeliehenes Geld auch noch zurück haben will und Banken, die sich , naja, das gleiche wie schon erwähnte Ex zum Ziel gesetzt haben, machen unserem Karl das Leben schwer. Da waren einmal Zeiten, wo Karl all das hatte , was er sonst niemand anderem gönnte. Ein Haus mit allem was man als Inventar haben sollte. Zu erwähnen währen da 20 Kubikmeter DVD, 40 Kubikmeter CD´s und ein Sparschwein, wo man nichts hineinwerfen aber trotzdem fleißig Geld entnehmen konnte. Außerdem hatte Karl das einzige Exemplar weit und breit, was nicht nur Freiwillige Geld ausspuckte, dafür jeden Tag Arbeiten ging, freiwillig in Karls Bett sprang (sogar wenn Karl drin lag) und das Haus aufräumte sonder darüber hinaus sich noch hervorragend zum Angeben eignete. Kurz gesagt, ein süßes, in der Regel liebes Sparschweinchen, das, entsprechend gehegt und gepflegt, auch sicherlich ein solches geblieben wäre. Und wer kann schon von sich behaupten, mit einem Sparschwein zusammen zu sein. Nun, was hatte der Karl sonst noch. Genau, ein Auto. Aber keins, was er sich leisten konnte, nein, es musste ein ca 25 Kilo Euro teurer BMW sein. Doch wie dieses Teil bezahlen? Rubel fielen aus, und die Bank war noch damit beschäftigt, die übrigen Schulden zu addieren. Da dazu die Kapazität von mehreren Großrechnern erforderlich war, war Polen in not. Aber noch nicht verloren. Zapfen wir das Sparschwein an, den die können in der Regel mit Geld umgehen und brauchen sich nicht vor Russisch Inkasso zu fürchten. Und nun war Karl am Ziel, mit Haus, einer Freundin (die die Funktion Sparschwein gleich mit übernahm) und proleten Auto aus Bayern.
Doch dann kam das Verderben, böse Lügner sprangen überall aus Ihren Löchern und verbreiteten Lügen über Karl. Lügner haben sie ihn genannt, Feigling und Angeber. Doch Karl ist selbstverständlich über all diese Behauptungen erhaben. Und überhaupt, was heist hier Lügner. Die Wahrheit legt der Karl selber fest, und wenn irgendwelche Frauen, die nur sauer darüber sind, den Karl nicht bekommen zu haben, glauben, er hätte irgendwas im Bezug auf seine Freundin gesagt, kann das nur gelogen sein. Und allen andern, die das einfach nur gehört haben wollen, wird sowieso niemand Glauben schenken.
Doch es kam anders, die Apokalypse senkte sich über Karls kleine eigene Welt, die ,von Lügen gesponnen Fäden, zusammengehalten wurde. Mit jeder Lüge, die enttarnt wurde , löste sich eine dieser Fäden auf. Und aus dem lieben Sparschwein wurde das, was aus allen Sparschweinen wird, wenn man nicht vernünftig damit umgeht: Ein Apokalyptischer Reiter, der zusammen mit weiteren Reitern auszog, Karl die Hölle heiß zumachen. Und schnell merkte Karl: Die Hölle ist nichts im vergleich zu den Reitern aus Mittelhessen. Vor allem, wenn man, wie Karl, Freund und Feind nicht unterscheiden kann. Mit der marodierenden Ex (früher AKA Sparschwein, jetzt AKA Apokalyptischer Reiter) fertig zu werden, ist ja schon schwer. Dumm für Karl das sich ein marodierender Cousin (AKA der rote Lord), ein Bekannter dieses marodierenden Cousins (AKA The Tank) und eine Wohngenossin der ehemaligen Freundin der Horde angeschlossen hat. Wir addieren .. Ex, der Lord,der Tank und WG Genossin … das sind auf einmal vier Probleme, mit denen Karl sich konfrontiert sieht. Und wenn man bedenkt, das mindestens 90% der „besten“ Freunde unseres Karls davon gar nichts wissen, sind die 7 Apos schnell zusammen. Kurz gesagt, Karl hat große Probleme, keine Freundin und das Haus wollte die Bank dummerweise auch zurück. Ach genau, den BMW haben sie bei der Gelegenheit dann auch gleich mitgenommen. Der Meister der Chaos, und das ist wörtlich genommen, verschwand in der Bedeutungslosigkeit. Und nicht ist schlimmer für einen Notorischen Angeber, wie Bedeutungslosigkeit. Und die Welt, die schlimme, die ihm die Reiter schickte, singt leise die Hymne der Horde:
(Tanja = Karls marodierende Ex)
Ich schätze die Mühe die du dir machst,
um mich zu bekämpfen,
auch wenn du es nicht schaffst,
es ist leider zu spät,
du wirst mich nicht los
Vergeblich deine Mühe,
ich bin schon zu groß

Refrain:

Doch ich bin wirklich gespannt,
was du noch inszenierst,
welche Lügen du erfindest,
wie du noch manipulierst,
Meister der Lügen,
du verkanntes Genie,
Merk dir eins ,merk dir eins
Ne Tanja, Ne Tanja fügt sich nie !

Du hast dich überschätzt,
dich und deine Macht,
Jetzt bin ich, ich der über dich lacht,
ich bin sonst nicht so gehässig,
doch ich muss mir gestehen,
es ist ein geiles Gefühl,
dich am Boden zu sehn



Refrain:

Doch ich bin wirklich gespannt,
was du noch inszenierst,
welche Lügen du erfindest,
wie du noch manipulierst,
Meister der Lügen,
du verkanntes Genie,
Merk dir eins ,merk dir eins
Ich bin die Tanja, und die fügt sich nie


Ich bin wirklich gespannt,
was du noch inszenierst,
welche Lügen du erfindest,
wie du noch manipulierst,
Meister der Lügen,
du verkanntes Genie,
Merk dir eins ,merk dir eins
Ich bin die Tanja, und die fügt sich nie.
4.6.07 15:33
 


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bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(4.6.07 19:36)
wer damit wohl gemeint ist liebe leser...wir sinds gespannt
in diesem sinne


(7.6.07 12:19)
Du musst ihn ja wirklich hassen.

Tipp: Bei langen texten mehr absätze, ist dann nicht so anstrengend zu lesen.


redlord (18.6.07 17:25)
Nein, so schlimm ist es nicht. Manchmal verstehen einen die Leutz erst dann, wenns mans mit dem Vorschlaghammer eingraviert ..


(18.6.07 18:11)
Dann sag es ihm doch ins Gesicht.
Sag doch wer gemeint ist.

. . . Überhaupt ist jede Frau, die sich in seine „Dunst Kreis“ begibt, . . . Dunst Kreis ist hier wörtlich zu nehmen, . . .

Du riechst auch nicht gerade nach Röschen....



redlord (18.6.07 18:31)
Darüber hat sich zumindest noch nie jemand beschwer,also kanns so schlimm nicht sein


redlord (18.6.07 18:57)
... und ausserdem sollte derjenige, der selbst zu feige ist, seinen Namen zu nennen, einfach mal klappe halten und vor seiner eignene Türe fegen, anstatt hier Heckenschütze zu spielen ..


(18.6.07 20:09)
oi....seit wann schießen wir denn scharf hier...
obwohl ich finde ...meinungsverschiedenheiten oder differenzen sollte man immer persönlich klären
in diesem sinne

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